Music is resounding in the country home of James Loeb

    Arabella Quartett: Von links Linda Felix, Oboe, Patricia Hibler, Violine, Brigitte Huber, Viola und Felix Chougrani Violoncello

    Arabella Quartett: Von links Linda Felix, Oboe, Patricia Hibler, Violine, Brigitte Huber, Viola und Felix Chougrani Violoncello

    Arabella Quartett: Von links Linda Felix, Oboe, Patricia Hibler, Violine, Brigitte Huber, Viola und Felix Chougrani Violoncello

    Arabella Quartett: Von links Linda Felix, Oboe, Patricia Hibler, Violine, Brigitte Huber, Viola und Felix Chougrani Violoncello

    Die Musik kehrt zurück ins Landhaus des James Loeb in Murnau Hochried. Die James Loeb Gesellschaft organisierte dazu in der Vergangenheit bei verschiedenen Gelegenheiten die Aufführung von Musikstücken, die James Loeb besonders liebte, vor allem Stücke mit Violoncello. Er selbst war ein hervorragender Cellospieler. Sowohl in seinem Münchner Palais, als auch im Landhaus in Murnau kamen immer wieder Musiker zusammen, die er großzügig einlud, um  zu musizieren. Das Terrassenzimmer im Landhaus war dazu ein großartiger Rahmen. Seine Notensammlung, z. T. mit Originalausgaben der Komponisten, die er auch eigens binden ließ, wird in der Neuen Stadtbibliothek in Augsburg aufbewahrt und gibt Zeugnis von seinem umfassenden Musikgeschmack. Dr. Robert Forster, der sie dort entdeckt hat, berichtet von den am häufigsten genannten Komponisten: Rubinstein, Brahms, Dvorak, Tschaikowsky, Raff, Reger, u. a., die damals zu den international erfolgreichsten Komponisten zählten.

    Der Rotary Club Starnberg kam jetzt zu Besuch, um mehr über das Landhaus des James Loeb und seiner Geschichte, vom Bau 1911 bis zur heutigen Klinik, zu erfahren. Vor ein paar Monaten hatte Dr. Hermann Mayer, Vorsitzender der James Loeb Gesellschaft, für die Rotarier im Hotel Kaiserin Elisabeth in Feldafing einen Vortrag über Leben und Wirken Loeb‘s gehalten und jetzt interessierten sich ca. 30 Mitglieder, die mit Musik des Arabella Quartetts unter der Leitung von Felix Chougrani begrüßt wurden, für das Landhaus und die Geschichte der Klinik.

    Das Quartett, bestehend aus Linda Felix, Oboe, Patricia Hibler, Violine, Brigitte Huber, Viola und Felix Chougrani Violoncello spielten vor begeisterten Zuhören das Oboenquartett von Wolfgang Amadeus Mozart in F-Dur, KV 370. Es ist Mozart’s einziges Oboenquartett, 1871 komponiert, entstand es in einer Stadt, in der er sich, ebenso wie James Loeb, besonders gerne aufhielt und viele Freunde hatte: in München. Nach einem Vortrag über die Geschichte des Landhauses mit vielen alten und neuen Bildern erklang abschließend noch das Divertimento von Mozart. Beide Musikstücke waren in der Musikaliensammlung von James Loeb gelistet.

    Robert Skogstad, Präsident des Rotary Club sagte eine Spende zu den vielfältigen Aufgaben der Schule an der Klinik Hochried zu, die er mit Josef Herrnberger, dem Schulleiter vor Ort absprechen konnte.

    Eine Rundfahrt auf dem Staffelsee einzelner Mitglieder und eine Visite im Schlossmuseum rundete den gelungen Besuch des Rotary Clubs bei James Loeb ab.

    Von links: Robert Skogstad, Präsident des Rotary Club Starnberg, Dr. Hermann Mayer, James Loeb Gesellschaft, Josef Herrnberger, Schulleiter der Schule an der Klinik Hochried